Diese spektakuläre Wanderung entlang der wilden Küste der südlichen Bretagne verbindet den Strand von Grands Sables mit dem malerischen Hafen von Doëlan. Auf dem berühmten GR 34 (Zollweg) bietet diese 8 Kilometer lange Route eine etwa zweistündige Wanderung inmitten unberührter Küstenlandschaften, zwischen Felsklippen, versteckten Buchten und historischem Hafenbau.
Start am feinen Sandstrand von Grands Sables
Die Route beginnt am Strand Les Grands Sables in Clohars-Carnoët, einem der wenigen Strände der Region, der eine so weitläufige weiße Sandfläche bietet. Schon bei den ersten Schritten auf dem Küstenweg ist der Wanderer von der rauen Schönheit der Küste fasziniert. Der Weg steigt schnell an und überragt den Ozean, von wo aus man einen atemberaubenden Blick auf den Atlantik und bei klarem Wetter auf die Insel Groix hat, die sich am Horizont abzeichnet.
Die Kraft der wilden Küste
Der Abschnitt zwischen dem Strand und Doëlan ist zweifellos einer der wildesten der Gegend. Der Weg schlängelt sich durch karge Heide, zwischen von Gischt umspülten Granitfelsen und kleinen, steilen Buchten. Man stößt hier auf Überreste der Seefahrtsgeschichte, wieden Anker des Trawlers „Le Julien Quéré“, der an die manchmal verheerende Kraft des Meeres an dieser felsigen Küste erinnert. Das Gelände ist geprägt von einer Abfolge von Anstiegen und Abstiegen, die zwar moderat sind, aber dennoch eine gewisse Vorsicht erfordern und dafür immer wieder neue Ausblicke garantieren.
Die zauberhafte Ankunft im Hafen von Doëlan
Die Annäherung an den Hafen von Doëlan erfolgt über das linke Ufer, wodurch sich nach und nach dieser in einer tiefen Ria eingebettete Ort der Ruhe offenbart. Das Bild ist beeindruckend: Weiße Häuser mit Schieferdächern reihen sich an den Hängen, während Fischer- und Freizeitboote sanft auf dem ruhigen Wasser schaukeln.
Bei der Ankunft im Hafen entdeckt man die beiden Wächter des Ortes: den stromabwärts und den stromaufwärts gelegenen Leuchtturm, der eine grün, der andere rot, die seit Jahrzehnten die Seeleute leiten. Diese letzte Etappe lädt zu einem Bummel entlang der Kais oder zu einer wohlverdienten Pause auf einer Terrasse ein, um diese Postkartenkulisse zu bewundern, die oft als einer der schönsten Häfen der Bretagne bezeichnet wird.

